Schweizer Bergwelten


Berner Oberland
1986, Öl auf Leinwand, 50 cm x 70 cm

Während eines Aufenthaltes in Wengen sucht Eva Kirn 1986 nach neuen Ausdrucksformen, die über das traditionelle Landschaftsporträt hinausgehen. Beim Übermalen konventioneller Landschafspostkarten kommt die Methode des Verfremdens auch hier zum Zuge. Sie spielt mit den romantisierenden Klischees oder verblüfft mit witzigen Motivumdeutungen.

Oberengadin
1987 bis 2001, Zeichnungen schwarz/weiss und Buntstift DIN A6 - A4, Aquarelle, Ölbilder von 60 cm x 80 cm bis 80 cm x 160 cm, wasserlösliche Fettfarbstifte auf Papier, DIN A4 bis DIN A3, Zeichnungen in Kohle/Kreide auf Transparentpapier, DIN A0 - DIN A4

In der Umgebung von Sils Maria erkundete Eva Kirn über Jahre hinweg in zahllosen Bildern die Kraft des Lichts über den Seen, die reine Höhenluft und weiträumige Erhabenheit der Berge. In Tuschebildern hält sie den Urbildcharakter dieses Landschaftsraumes fest. Die Serie beschreibt motivisch die Wanderung vom Bergell bis zum Puschlav und symbolisch den Verlauf des Lebens: im Tal beginnend führt die Wanderung über die Hochebene und steigt in ein Tal hinab. In Kohlezeichnungen auf Transparentpapier verbindet sie die Landschaftsdarstellung mit Gedanken zu Vergänglichkeit und Transzendenz.

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