Eva Kirn reist gerne und häufig

Zwei Reisen führen nach Übersee: nach Rio de Janeiro und New York; andere quer durch Europa bis an den Rand Vorderasiens. In Andalusien und Marokko begegnet sie dem orientalischen Kulturkreis. Ihre Reiserlebnisse dokumentiert sie mit Reproduktionen ihrer Bilder in handgefertigten Katalogen, begleitet von selbst geschriebenen Texten, in denen sich Wort und Bild, in je eigener Weise, zu einer kulturkritischen Bilanz verdichten.

Die Landschaftsbilder zeigen vorwiegend weite, unbehauste Naturräume in Bergen, Wüsten oder Ausblicke auf das Meer. Inseln sind ein reizvolles Thema, da sie, eingebunden in Himmel und Wasser, dazu anregen, das Wechselspiel der Elemente darzustellen.
Gleiches gilt für das Gletscherhochtal des Oberengadin und seiner Seenplatte,

Das Licht hat entscheidenden Einfluss sowohl auf die Dimensionierung des Bildraumes wie auf den Charakter des jeweiligen Natureindrucks. Deshalb verändert Eva Kirn in ihren Bildern oft die reale Topografie und die Proportionen der dargestellten Landschaften. Der typische Eindruck des Gesehenen bleibt jedoch erhalten und wird eher vertieft.